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Highlight mit enormen Chancen


05.11.2002
Bluebull

Die Experten des Börsenbriefs "Bluebull" billigen der Highlight-Aktie (WKN 920305) enorme Chancen zu.

Medienunternehmen seien out. In der Medienlandschaft sei das große Aufräumen noch lange nicht vorbei. Von den vielen Medienunternehmen würden die meisten nicht überleben. Drei Standardsätze, die immer wieder fielen, wenn man den Namen eines in dieser Branche tätigen Unternehmen in den Mund nehme. Highlight Communications, soviel stehe fest, habe das große Aufräumen in den eigenen Schubladen schon hinter sich. Zum dritten Quartal 2001 habe man eine schauerliche Bilanz vorgelegt, um das Schlimmste hinter sich zu haben: Mehr als 135 Millionen Schweizer Franken Abschreibungen auf die Team-Akquisition, Abschreibung der Filmbibliothek auf einen Restwert von 33 Millionen Franken (bei einem Anschaffungswert von knapp 300 Millionen); um allen Kirch-Effekten im neuen Jahr einen Riegel vorzuschieben und wirklich reinen Tisch zu haben, habe man auch diese Abschreibungen noch ins Jahr 2001 gepackt.


Nun gelte nur abzuwarten, wie sich der nicht gerade zum Sonderangebotspreis ausgeführte Deal mit Constantin Film in Zukunft auswirke, der per 4. Oktober auf immerhin 25 Prozent aufgestockt worden sei. Die im Wesentlichen aus den Divisionen Sport (UEFA) und Film bestehende Highlight-Gruppe habe im ersten Halbjahr 2002 knapp 80 Millionen Franken umgesetzt, was zum Vorjahr einen leichten Rückgang bedeute. Rechne man das Abschreibungsvolumen aus dem operativen Ergebnis des Vorjahres heraus, so hätte diese Position seinerzeit etwa eine Million Franken ausgemacht.

Im ersten Halbjahr 2002 habe man trotz notwendiger Abschreibungen aber dank reduzierter Kosten einen Betriebsgewinn von immerhin 16,4 Millionen Franken erwirtschaftet. Unterm Strich seien 7,8 Millionen Franken als Konzerngewinn geblieben. Das Ergebnis pro (deutschem) Teilrecht betrage 11,3 Cent. Die Bilanz wirke aufgeräumter denn je: Knapp 60,9 Millionen Franken liquide Mittel stünden zu Buche (inklusive Wertpapiere), das Eigenkapital betrage 109 Millionen Franken (bei 47,25 Millionen ausstehenden Teilrechten bedeute das einen Buchwert pro Teilrecht von 2,31 Franken, oder 1,55 Euro).

Die Eigenkapitalquote betrage 59 Prozent. Der Geldfluss im operativen Bereich sei mit über 20 Millionen Franken deutlich positiv, die Constantin-Beteiligung schlage mit über 40 Millionen Euro zu Buche. Zwar habe Highlight Anfang Oktober kurzzeitig unter seinem Buchwert notiert, mittelfristig sollte man aber annehmen, dass ein (wieder) profitables Unternehmen mit einer - trotz Abschreibungen - recht gesunden Eigenkapitalbasis mehr wert sei als nur sein Eigenkapital. Bei einem zu erwartenden Gewinn je Teilrecht von etwa 25 Cent für das Jahr 2002 liege das KGV noch dazu im einstelligen Bereich.

Wenn auch das Risiko weiterer Rückschläge durchaus nicht zu unterschätzen ist (schließlich dachte Highlight schon vor dem Kirch-Desaster, reinen Tisch gemacht zu haben), bieten sich, so die Experten von "Bluebull", für Highlight unter hohen Risiken doch auch enorme Chancen.




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